Psychotherapeutische Angebote für Kinder und Jugendliche
Information Schulängste bei Kindern Stimmungstiefs und Depressionen Kopfschmerzen bei Kindern Stressbewältigung Los Projekt
Multimodales Training für Jugendliche zur Kommunikation und sozialen
Kompetenz zur Vorbereitung in den Berufseinstieg
Jugendliche Schüler, die in absehbarer Zeit die Schule
verlassen und den Weg in ihr Berufsleben finden sollen, sind vielfältigen
Schwierigkeiten gegenübergestellt.
Im Vergleich zu früheren Jahren haben sich
Berufswahl und der Einstieg in den Beruf wesentlich erschwert, vor allem durch
eine Vielzahl neuer und sich ständig verändernder Berufsbilder.
Ständig neue
Anforderungen führen zu einer erhöhten Stressbelastung, zumal durch einen Mangel
an Vorbildern (früher waren Berufswahl und Berufsbilder einfacher strukturiert)
eine erhöhte Verunsicherung ausgelöst wird.
Auf diesen Umstand müssen
jugendliche Schulabgänger vorbereitet werden. Durch ein neuartiges speziell
entwickeltes Konzept werden im Rahmen dieses Modellprojektes drei Schwerpunkte
an die Jugendlichen theoretisch wie mit praktischen Übungen vermittelt.
Erster Baustein: Kommunikationstraining
Dritter Baustein: Stressbewältigung
Zweiter Baustein: Soziale Kompetenz
Ablauf Kommunikationstraining: Erster Teil - Mittwoch, den 21.
April 2004
Ablauf Kommunikationstraining: Zweiter Teil - Mittwoch, den 28.
April 2004
Ablauf Kommunikationstraining: Dritter Teil - Mittwoch, den 05. Mai
2004
Ablauf Stressbewältigung: Erster Teil - Mittwoch, den 12. Mai
2004
Ablauf Stressbewältigung: Zweiter Teil - Mittwoch, den 19. Mai
2004
Ablauf Stressbewältigung: Dritter Teil - Mittwoch, den 09. Juni
2004
Ablauf Selbstsicherheitstraining: Erster Teil - Mittwoch, den 16.
Juni 2004
Ablauf Selbstsicherheitstraining: Zweiter Teil - Mittwoch, den 23.
Juni 2004
Ablauf Selbstsicherheitstraining: Dritter Teil - Mittwoch, den 30.
Juni 2004
Gefördert durch:
Kommunikation stellt im Berufsleben einen wichtigen Faktor
dar, sowohl direkt als auch indirekt. Vor allem im Umgang mit anderen Menschen
(ganz gleich ob Kunden, Mitarbeiter, Kollegen, Vorgesetzte) führt eine
mangelhafte Kommunikation zu Missverständnissen und großen Problemen. Daher wird
im ersten Baustein ein Kommunikationstraining durchgeführt.
-
Diagnostik zur eigenen Kommunikationsstruktur durch MBTI:
Die Teilnehmer führen das Testverfahren vor und nach dem Training durch. Der
MBTI (Myer-Briggs-Typen-Indikator) vermittelt Informationen über vier
Dimensionen: Extraversion-Introversion; Sinneswahrnehmung-Intuition,
Denken-Fühlen, Wahrnehmen-Urteilen. Die Jugendlichen sollen ihre eigene
Kommunikationsstruktur erfahren und bezogen auf ihren Berufswunsch verändern
lernen.
-
Bezogen auf das so genannte TALK Modell erfahren die
Teilnehmer eine Psychoeducation. Das TALK Modell beinhaltet das Erlernen der
Kommunikation auf verschiedenen Ebenen: T für Tatsachenbeschreibung, A für
Ausdruck, L für Lenkung und K für Kontakt.
-
Die Jugendlichen sollen vor allem die
Kommunikationsfertigkeiten Aktives Zuhören und Ich-Botschaften erlernen
-
Außerdem erfolgt eine Verbesserung durch Übungen zu den
Kommunikationsfertigkeiten im Rahmen eines Bewerbertrainings für
Vorstellungsgespräche um den Berufseinstieg zu erleichtern.
Das heutige Berufsleben führt durch erhöhte und ständig
wechselnde Anforderungen an die Arbeitnehmer zu vermehrtem Stresserleben. Durch
mangelnde Stressbewältigung entstehen körperliche wie seelische Erkrankungen.
Durch Arbeitsunfähigkeitstage aufgrund dieser Ursachen entsteht der Wirtschaft
jährlich ein enormer finanzieller Schaden. Wenn Jugendliche frühzeitig
Stressbewältigung erlernen, bleiben sie länger gesund und dem Arbeitsleben
erhalten.
-
Zunächst wird durch ein Testverfahren der derzeitige Grad
der Stressbelastung gemessen (SVF nach Jahnke: Stress-
Verarbeitungs-Fragebogen). Dieser Test wird auch zum Abschluss der
Trainingseinheit durchgeführt, um die Veränderungen zu messen.
-
Daraufhin erfolgt eine Psychoeducation zum Thema
Stressbewältigung nach Kaluza mit dem Transaktionalen Modell. Hierbei wird
davon ausgegangen, dass Stress einerseits durch die Stresssituation als
solches aber im Wesentlichen durch die individuelle Bewertung eines Stressor
und der eigenen Bewältigungskapazität entsteht. Bei Veränderung dieser
Bewertungen verändert sich auch das Stresserleben.
-
Die Jugendlichen werden ihre bisherigen eigenen Ressourcen
im Umgang mit Stress entwickeln und verbessern durch spezielle Übungen
-
Insbesondere werden Bewältigungsstrategien nach Lohaus
(Bleib locker für Schüler) eingesetzt, um die berufliche Integration zu
fördern
Jeder Themenkomplex setzt sich didaktisch aus einer Mischung
zwischen Wissensvermittlung, Durchführung allgemeiner wie speziell auf den
einzelnen Jugendlichen zugeschnittenen Übungen und einer Erfolgskontrolle
zusammen.
Gruppendynamisch wird sowohl in der Gesamtgruppe wie in
Kleingruppen gearbeitet, es werden unterschiedliche Medien (Tafel, Flipchart,
OHP, Video, MC, CD, PC) eingesetzt.
Das Projekt läuft zur Zeit an der Uhlandschule in Kornwestheim
(April-Juni 2004).
Gerade durch den Wechsel von Schule in Beruf erfahren
Jugendliche vielfältige Verunsicherungen. Die wesentliche und beständige
Bezugsgruppe sind bis zum Schulabgang Gleichaltrige. Beim Beginn des Berufsleben
müssen Jugendliche lernen mit verschiedenen Menschen unterschiedlichen Alters,
unterschiedlicher Struktur und Kultur zusammen zuarbeiten. Der Rückhalt durch
die bisherige Gleichaltrigen-Gruppe wird kleiner, manchmal entfällt er ganz. Auf
diese Veränderung müssen jugendliche Schulabgänger rechtzeitig vorbereitet
werden. Daher wird im zweiten Baustein ein Training zur sozialen Kompetenz
durchgeführt.
-
Zunächst erfolgt eine Messung des bisherigen Grades an
Selbstsicherheit durch ein Testverfahren (UFB: Unsicherheitsfragebogen) - wird
ebenfall am Ende des Trainingsteiles durchgeführt.
-
Daraufhin erfahren die Teilnehmer eine Psychoeducation zum
Thema soziale Kompetenz
-
Nach dem genauen Kenntnisstand ihrer Ressourcen werden die
Jugendlichen durch Übungen bestärkt ihre bisherigen Fähigkeiten weiter zu
entwickeln und zu verbessern, um in sozialen Situationen beim Berufsanfang
sicherer zu sein.
-
Erlernen und/oder Verbesserung der sozialen Kompetenz für
den Umgang im Berufsleben vor allem mit Übungen zu den Bereichen Nein-sagen
und Forderungen stellen
- Wollknäuel Übung zum Kennen Lernen und ersten Üben von Kommunikation
- Austeilen und Besprechen der Gruppenregeln (weitere Angaben auf Anfrage:
Kontakt)
- Vorstellen des Programms mit den drei Einheiten (weitere Angaben auf
Anfrage: Kontakt)
- Was weiß ich über Kommunikation? Moderatorenkarten (weitere Angaben auf
Anfrage: Kontakt)
- Wie ist meine Kommunikationsstruktur?
- Test MBTI (weitere Angaben auf Anfrage: Kontakt)
- Test Kommunikationsstruktur (weitere Angaben auf Anfrage: Kontakt)
Ergebnisstruktur gibt es im
Vorher-Nachher-Vergleich später
- Video-Übung: Vorstellen mit den Themen:
- Was kann ich gut, mache ich gerne?
- Was kann ich nicht so gut, mache ich nicht gerne?
mit je
mindestens drei Beispielen - liegt als VHS Video vor, da leider keine digitale
Kamera zur Verfügung
- Film KBW Frontiere (weitere Angaben auf Anfrage: Kontakt) Ansehen und Interpretieren
- Film Loriot, Das Ei (weitere Angaben auf Anfrage: Kontakt)
- Ansehen und Interpretieren
- Einführung des Blitzlichtes - zum Feedback Üben und Gefühle ausdrücken
- Einführung Gesprächstechniken mit Videoübung im Interviewstil "Was haben
wir beim letzten Mal gemacht, gelernt?" (VHS Video - siehe oben)
Danach
Auswertung einzelner Sequenzen, vor allem bezogen auf Mimik und Gestik, ein
Durchlauf mit Sprache, ein Durchlauf ohne Sprache
- Einklärung des MBTI mit Texten und Karikaturen (weitere Angaben auf
Anfrage: Kontakt)
- Bearbeitung des Sketchtextes: Auf dem Bauernhof (weitere Angaben auf
Anfrage: Kontakt) - wie entstehen Missverständnisse, was ist besser zu
machen?
- Bearbeitung des Sketchtextes: Kännchen oder Tasse (weitere Angaben auf
Anfrage: Kontakt) - wie entstehen Missverständnisse, was ist besser zu
machen?
- Bearbeitung des Sketchtextes: DAU (weitere Angaben auf Anfrage: Kontakt) - wie entstehen Missverständnisse, was ist besser zu
machen?
- Ausgeben der CD Berufswahl Info (weitere Angaben auf Anfrage: Kontakt); Hausaufgabe CD ansehen
- Film Dinner for two (weitere Angaben auf Anfrage: Kontakt)
Ansehen und Interpretieren
- Einführung des Blitzlichtes - zum Feedback Üben und Gefühle ausdrücken
- Einführung Gesprächstechniken mit Videoübung im Interviewstil "Was haben
wir beim letzten Mal gemacht, gelernt?" (VHS Video - siehe oben)
danach
Auswertung einzelner Sequenzen, vor allem bezogen auf Mimik und Gestik, ein
Durchlauf mit und einer ohne Sprache
- Kommunikationsmodell Schulz von Thun (weitere Angaben auf Anfrage: Kontakt)
- Fingerübung zur Konzentration: gekreuzte Finger mit unterschiedlichen
Daumen oben
- Bearbeitung des Sketchtextes: Feierabend + Garderobe
- Tipps zur telefonischen Kontaktaufnahme von einem Teilnehmer
- Test MBTI zur Kontrolle (wie erste Tag)
- Text Kommunikationsstruktur zur Kontrolle (wie erste Tag - weitere Angaben
auf Anfrage: Kontakt)
- Austeilen Ausbildung, Beruf, Chancen und Materialien bearbeiten (weitere
Angaben auf Anfrage: Kontakt)
- Literaturliste zum Thema Gesprächsführung
- Abschlussblitzlicht Kommunikationsteil
- Die Teilnehmer sollen zum Thema Stress eine freie Zeichnung anfertigen
(Siehe Anlage)
- SVJ-KJ, SEE, SESA als Prämessung
- Moderatorenkarten zum Thema "Was weiß ich über Stress?" (weitere Angaben
auf Anfrage: Kontakt)
- Kurze Einführung in das Modell "Stresswaage" nach Lohaus/Klein-Heßling,
besonders Unterschied zwischen Stressor und Stressreaktion (weitere Angaben
auf Anfrage: Kontakt)
- Pantomime mit Karteikarten zum Thema "Gefühle raten" (weitere Angaben auf
Anfrage: Kontakt) - wurde auf Video aufgenommen und ausgewertet
- CD Entspannung nach Lohaus/Klein-Heßling Einführung (Vorab Vermitteln der
richtigen Entspannungs-Körperhaltung.)
- Bitte nicht stören Schild ausgeben und bearbeiten lassen
- Literaturliste Stressbewältigung und Stressbewältigungskassetten
- Austeilen der Tipps für telefonische Kontaktaufnahme (siehe 05.05.04)
- Zwei verschiedene Mandalas: eines sehr einfach, eines mittelschwer, siehe
Anlage
- Videoaufnahme zum Thema "Ich bin Stolz auf…", vorher wie Anlage
erarbeitet, danach Auswertung
- Steckbrief Stress nach Lohaus
- Kiko Kassette - vorher Wiederholung Sitzhaltung und zusätzlich Handübung
- Paul Peinlich und Gerlinde Gram nach Lohaus - dazu Rollenspiele
- BMW Video Auf der Suche nach dem Sinn des Lebens (weitere Angaben auf
Anfrage: Kontakt)
- Mandalas siehe Anlage
- Stressbewältigung durch positives Denken nach Lohaus (Comic aus BL Heft)
- Videoaufnahme: Was mir alles Spaß, um zu wissen welcher Ausgleich in
Stresssituationen helfen kann
- BL CD zur Wiederholung
- SVJ-KJ, SEE, SESA als Postmessung
- Moderatorenkarten: Was weiß ich über Stress und Stressbewältigung
- BMW Film 2. Teil
- Moderatorenkarten: Wie ist jemand, der selbstsicher ist?
- Fragebogen Selbstsicherheit M1, Fragebogen zur Selbstunsicherheit und IVE
als Prämessung
- Theorieteil SS nach Lazarus: vier Punkte: Fähigkeit, Nein sagen können,
Fähigkeit, Wünsche zu äußern, Fähigkeit, Kontakte zu knüpfen, Fähigkeit,
negative und positive Gefühle zu äußern
- Übung Ich M1
- Videoaufnahme Wiederholung Ich bin stolz....
- Motivationstipps
- Mandalas
- CD Selbstbewusstsein ist lernbar
- Ha-Ha Geschichte
- Literaturliste Selbstsicherheitstraining
- Videoübung zum Thema Nein sagen
- CD Nein sagen, ohne zu verletzen
- Konzentrations-Rechenaufgaben
- Übung Arbeitsplatz
- Lerntipps
- Lernzeit planen
- Video More
- Mandalas
- Erweiterung Lazarus durch Gambrill
- Stuhlkreis den anderen was Positives sagen
- Videoübung Wiederholung: Stärken und Schwächen
- Postmessung der drei Fragebögen
- CD Selbstbewusstsein ist lernbar Wiederholung
- Video Futter
- Bearbeitung hinterer Teil SS Bogen
- Moderatorenkarten: was weiß ich über Selbstsicherheit
- Übung Berufinteresse
- Was hat mir das gesamte Training gebracht - Moderatorenkarten
- Kreuzworträtsel - Prüfung
- Austeilen der Zertifikate



